EPDM

EPDM ist die englische Abkürzung für Ethylen-Propylen-Terpolymer Type M, die deutsche Bezeichnung lautet APTK.

Es ist ein Kautschuk, der als Zwischenmaterial zwischen Glas und harten Werkstoffen sowie als Dichtungsmaterial verwendet wird. In der Regel ist das Material schwarz eingefärbt, wegen seiner hohen Beständigkeit und Dauerhaftigkeit wird es häufig im Glasbau vewendet. Viele Silikondichtstoffe weisen allerdings Unverträglichkeiten mit EPDM auf.

Eigenfestigkeit

Bei thermisch vorgespannten Gläsern wird der Anteil der Festigkeit, der sich nicht aus der thermischen Vorspannung ergibt, auch als Eigenfestigkeit bezeichnet. Leider lassen sich beide Einflüsse auf die Festigkeit nicht komplett voneinander trennen, da die thermische Vorspannung auch Einfluss auf die Eigenfestigkeit haben kann (z.B. durch Rissheilungseffekte).

Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Thermisch vorgespanntes Glas, das eine in etwa dreimal höhere Biegefestigkeit als thermisch entspanntes (Float-)glas aufweist und bei Bruch in kleine Stücke zerfällt.

Eisblumenglas

Für die Herstellung von Eisblumenglas wird Flachglas zunächst sandgestrahlt und dann mit warmem Knochenleim bestrichen. Bei der Trocknung reißt der Leim durch Schrumpfen unregelmäßige Stückchen aus der Glasoberfläche und das unregelmäßige Eisblumenmuster entsteht.

Elastizitätsmodul, E-Modul

Der E-Modul gibt die Steigung im Spannungs-Dehnungs-Diagramm an; er ist ein Maß für die Verformbarkeit eines Stoffes. Glas hat einen nahezu linearen E-Modul bis zum Bruch von 70.000 MPa. Dieser entpricht in etwa dem von Aluminium (69.000 MPa).

Elektrochrome Schichten

Unter Elektrochromie versteht man die Fähigkeit von Molekülen und Kristallen, ihre optischen Eigenschaften durch ein äußeres lokales elektrisches Feld zu ändern, das die Elektronenzustände beeinflusst.

Elektrochrome Schichten bestehen aus Materialien, die den Lichtdurchlass je nach angelegter Gleichspannung ändern. Die mikroskopisch dünne Beschichtung (meistens Wolframoxid, Polyanilin), die etwa einen Mikrometer dick ist, wird durch Schwachstrom aktiviert  und ändert so die Farbe. Wird die Polarität der Spannung geändert, so wird die Schicht wieder farblos.

Elektrochromes Glas verändert bei Schließen des Stromkreises seine Farbe - von klar wechselt es auf Tiefblau; die Durchsicht bleibt jedoch erhalten. Das Glas benötigt nur während der Einfärbungsphase oder bei der Rückführung in die Transparenz Strom. Ist keine Spannung aufgebaut, so behält das Glas die gegenwärtige Farbe, bis erneut Strom zugeführt wird.

Emailliertes Glas

Thermisch vorgespanntes Glas, bei dem während des Vorspannprozesses eine farbige Emailleschicht eingebrannt wird. Dies kann vollflächig oder nur bereichsweise sein.

Emissionsvermögen

Wesentlich für den Wärmeverlust von Glas ist die Wärmestrahlung und damit das Emissionsvermögen der Glasoberfläche. Dieses beträgt ca. ε = 0,85 bei unbeschichtetem Glas, d.h. vereinfachend, ca. 85% der vom Glas aufgenommenen Wärme werden an der Glasoberfläche abgegeben.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Verordnung zur Energieeinsparung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Mindestwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Verglasungen, Fenstern und Fassaden hat.

Epibiaskop

Laseroptisches Gerät zur Bestimmung der eingeprägten Vorspannung von Gläsern (ESG, TVG).

Ersatzdicke

Hilfgröße zur Berechnung von VSG-Scheiben unter Vernachlässigung des Schubverbundes.

 
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